Gespeichert unter: Snoopy
Snoopy hat es leider nicht geschafft und ist am Mittwoch morgen gestorben. Seine Niere wollte einfach nicht mehr und es ging ihm sehr schlecht. Aber er hat sehr tapfer gekaempft.
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Folgende Snoopy-Nachrichten erreichten mich gerade von Mami:
„Ich war gestern wieder mit ihm bei Ärztin. Sn. geht es den Umständen ganz gut, aber jeden Tag anders, sehr wechselhaft.
Heute ist er sehr gut drauf, er rennt sogar im Garten und bellt wieder. Heute war auch die erste große Spaziergehentour.
Am Freitag werden die Fäden entfernt. Er hat kaum noch Angst in die Praxis zu gehen.
Aber: Die Ärztin hat mir gestern den Befund vorgelesen, schlecht.
Der Riesengebilde war ein lypmphatischer Tumor, einer von der schlimmsten Sorte. Ob er gestreut hat, konnte sie ja nicht sehen. Aber diese kranke Zellen wandern durch die Lymphe durch den Körper und setzen sich irgendwann an ein Organ fest.
Es gibt 2 Möglichkeiten, 1. Chemo, was wir – auch die Ärztin – abgelehnt haben. Es wäre Quälerei, abgesehen von den nicht abzusehenden Kosten, diese gehen in die Tausende.
2. Hohe Dosen Kortisongaben. Das ist das, war wir machen. Dann hat er eine Chance von vieleicht 2 Jahren. Ist aber unbestimmt.
Wir sollen ihn genau beobachten, wenn er sein Verhalten Fressen, Trinken, nicht bewegen etc. ändert, sollen wir sofort kommen.
Dann war alles umsonst.
Jetzt weist Du alles, wir hoffen, dass er es doch noch schafft, muss aber immer Medikamente nehmen.“
Hmh, dann hoffe ich mal das Beste.
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Ich bin sehr gluecklich, denn Snoopy hat die OP erstaunlicherweise soweit gut ueberstanden. Am Dienstag war es soweit, Katja und ich brachten ihn zur Tieraerztin und wir wussten nicht, ob wir ihn wieder mitnehmen koennen und er ueberlebt.
Es war unglaublich, was sie aus meinem kleinen Hund rausgeholt haben, eine Niere mit einem RIESEN-Tumor, der an einer Seite bereits aufgeplatzt war und er hatte schon Blut in der Bauchhoehle! Wir haben uns danach den Tumor zeigen lassen, und ich kann immer noch nicht glauben, dass dieses fast handballgrosse Ding in dem Bauch von dem Kleinen war.
Die ersten 24 Stunden nach der OP waren noch kritisch ob er dass schafft, und ich sass die ganze Zeit neben ihm.
Inzwischen geht es ihm schon viel besser und auch die Tieraerztin ist erstaunt wie gut er das verkraftet. Er frisst wieder, laeuft (wenn auch wackelig) und wird von Tag zu Tag fitter.
Abgesehen davon sieht er sehr bemittleidenswert aus, denn er traegt einen tuerkisfarbenen Overall und eine riesige Halskrause! Katja bezeichnete es als „entwuerdigend“.
Heute muss Snoopy zum Tierarzt. Hoffentlich geht alles gut und er hat noch eine Chance. Ich will gar nicht daran denken.
Ich stuerze mich in Arbeit, damit ich nicht die ganze Zeit „was ist wenn“ – Gedanken habe. Zumindest das funktioniert….denn es geht irgendwie gerade so weiter. Bestellungen, Bestellungen, Bestellungen. Wie viele Menschen auf der Welt spielen eigentlich Geige mit Schulterstuetzen von uns?