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Gerade eben haben wir unseren Messecontainer in einen Speditionslaster verladen und jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie selbigen auch am Montag am rechten Fleck auf der Messe abstellen.
Ich kann mich jetzt endlich noch 2 Tage ausruhen, bevor es am Montag endgueltig los geht. Ich werd das Wochenende schoen mit Nixtun verbringen, ausser dass ich morgen Amerikaner Number One vom Flughafen abhoelen werde. Dann noch schnell zum Friseur, Klamotten packen und….Nixtun. Endlich.
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Falls sich jemand fragen sollte, mit was ich mir hier momentan die Zeit vertreibe:
Ich mache mich zwar erst Ende des Monats auf den Weg zur Messe, allerdings bin ich jetzt schon maechtig gestresst wegen unserem „Jahresevent“….
Nicht nur, dass die Produktion auf Hochtouren laeuft, nein, ich muss natuerlich unglaubliche Mengen an Kuechen- und Büroutensilien packen, unglaubliche Mengen an Essen und Trinken kaufen und verstauen (in Deutschland gibts ja nix), denn diesmal sind wir doch tatsaechlich 10 Personen an unserem Stand. Immerhin haben wir letztes WE mit tatkraeftiger Unterstuetzung von Achim, den Stand probeweise in unserer Halle aufgebaut.
Jetzt darf ich mich noch mit dem Messe-Teppich-Verleihservice rumschlagen, genauso wie mit dem Pflanzenverleih, der uebrigens nicht verstehen will, warum ich partout keine blaetterverlierenden Ficus Benjamini als Standdeko haben will.
Abgesehen von all dieser praktischen Arbeit, darf ich diverse Marktanalysen und Praesentationen fuer diverse Kunden und Partner erstellen, und weil es so praktisch ist, dass ich jetzt 3 Sprachen fliessend spreche (ja genau spreche, nicht schreibe!), muessen die teilweise auch dreisprachig angelegt werden. Grosser Spass.
Nebenbei versuche ich die Reiseplaene, Arbeitseinsaetze, Hotelbuchungen, Parkgenehmigungen und Restaurantreservierungen von insgesamt 14 Personen zu machen und vor allem zu koordinieren, was, gelinde gesagt, eine Herausforderung ist, da jeder einzelne naemlich ziemlich chaotisch und schlecht organisiert ist. Aber ich organisiere ja gerne…hoerte ich mich zumindest einmal selbst sagen.
An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwaehnen, dass unser Frankfurter Luxushotel mich genau wie letztes Jahr zur Weissglut treiben will. Jessi schlaeft im Zimmer von mir und Stephan und braucht dann natuerlich ein Zustellbett. Nachdem ich mehrfach erklaert habe, dass Jessi eine ausgewachsene, erwachsene (wenn auch kleine) Person ist und ich kein KINDERBETT will, haben die das jetzt auch verstanden und fuer schlappe 105 Euronen bekommt sie ein richtiges Zustellbett. Ach ja, Fruehstueck kostet nochmal extra…28 Euro. Was solls.
Jetzt stuerz ich mich gleich in meine private Messevorbereitung in Utrechts ueberlaufener Innenstadt um einen neuen Koffer zu erstehen und diverse andere wichtige Dinge wie zB Medikamente in grossen Mengen und fuer alle, Strumpfhosen usw . Ich freu mich jetzt schon.
Meinen Samstag abend werde ich dann fuer die Marktanalysen nutzen, bevor ich mich morgen frueh mit Kollegin Suus zum Punkrock-Schulterstuetzen-Montieren treffe.
Aber – ich freu mich auf die Messe