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Endlich komme ich dazu, ein paar Saetze ueber letzten Sonntag zu schreiben. Der Rotary Club veranstaltete eine Oldtimer Rally und ich durfte mit. Rob und Simone fuhren mit Simones altem Benz mit und ich durfte als Navigator fuer die erkrankte Ehefrau eines Bekannten ( John ) einspringen.
John’s Auto war das aelteste unter den teilnehmenden Oltimern, ein zitronengelber Ford von 1930, ohne Verdeck. Start war in Haarzuilens und die Route fuehrte uns 200 km durch die Provinzen Utrecht, Brabant & Gelderland. Ich navigierte, John fuhr (ein Kraftakt bei dem Auto!) und gluecklicherweise regnete es nur ganz kurz.
Unsere Hoechstgeschwindigkeit betrug immerhin 60km und hinter uns bildete sich regelmaessig ein Stau auf saemtlichen Landstrassen
Unglaublicherweise hatten wir zwar das aelteste und langsamste Auto, waren aber nicht die letzten im Ziel! (Das lag sicher an meiner grandiosen Navigation) Ich habe mal wieder viel vom Land gesehen, es war ziemlich kalt und hat riesig Spass gemacht. Oldtimer Rallys koennten mein neues Hobby werden und mein Volvo koennte ab naechstes Jahr sogar teilnehmen, dann ist er endlich alt genug.
Dazu muesste er allerdings auch noch fahren……
Gestern Abend musste ich meinen Besuch Kathi & Andi leider sich selbst ueberlassen, da ich mit Rob, Simone & Chuck zu einem Geschaeftsessen mit Kunden musste. Das Essen im griechischen Restaurant „Lemonia“ in Utrecht war so phantastisch, dass ich heute nacht noch davon traeumte. Deshalb will ich Euch das Menue nicht vorenthalten.
1. Gang: „Ksifias“ Schwertfischcarpaccio garniert mit Stockfischtarama
2. Gang: Eine lauwarme Feige gefuellt mit Mascarpone und ummantelt mit griechischem Schinken
3. Gang: Jakobsmuschel mit Engelshaar und Weissweinsauce
4. Gang: Gegrillter Oktopus mit Balsamico und gebackenem Apfel
5. Gang: Eine Riesengarnele in Knoblauch-Chili-Oel mit Pistazienjoghurt-Dip
6. Gang: Lammkottelets mit Oregano, Zitrone und Tsatziki
7. Gang: Filet vom kaiserlichen Wagyu-Rind, mit gegrilltem Gemuese und Kartoffelt-Trueffel-Pueree
8. Gang: Dessertteller mit Baklava, hausgemachtes Vanille- & Mokkaeis, Zitronen-Mascarponetarte
Zum kompletten Menue wurde ein fruchtiger Estate Biblia Chora Chardonnay gereicht und zum Dessert ein leckerer, nicht zu suesser Samos Dessertwein.
Was soll ich sagen, dort hat einfach alles gestimmt! Ambiente, Service, Essen!
Das Wagyu-Rind hatte uebrigens wirklich einen unvergleichlichen Geschmack, es scheint sich zu lohnen, das die Viecher einer speziellen Grasdiaet unterliegen und jedes RInd, jeden Tag (!) eine Massage bekommt.
Da geh ich doch gerne wieder hin! (Falls mich jemand einlaedt…)
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Wieder einmal bei den Mitbewohnern gepunktet. Diese Woche mit dem Kirsch-Sauerrahmkuchen, den sie innerhalb kurzer Zeit ratzeputz leer gefuttert haben.
Hier das Rezept fuer alle Nachbacker (Mama?) und all die Freunde die mich gerne mal nach Rezepten fragen.
Kirsch-Sauerrahmkuchen
| 200 | g | Mehl |
| 1 | Msp | Backpulver |
| 1 | Pr | Salz |
| 3 | Stk | Eier |
| 100 | g | Sanella |
| 2 | Gläser Schattenmorellen | |
| 500 | g | Sauerrahm |
| 1 | Päckchen | Vanillepuddingpulver |
| 2 | EL | Mandelblättchen |
| 175 | g | Zucker
2 Paeckchen Tortenguss rot |
1. Mehl, Backpulver, 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und Margerine verkneten. In Folie wickeln, ca. 60 Min. kühlen.
2. Ofen auf 175 °C (Umluft 155 °C) vorheizen.
3. Teig ausrollen. Eine gefettete Springform damit auslegen. Rand andrücken und ca. 10 Min. vorbacken. Leicht auskühlen lassen.
4. Übrige Eier mit 100 g Zucker aufschlagen, Sauerrahm und Puddingpulver unterrühren. Die Masse auf dem Boden glatt streichen. Kuchen weitere 50 Min. backen, danach auskühlen lassen.
5. Mandeln rösten. Kirschen abtropfen lassen. Dabei Sud auffangen. 500 ml abmessen, evtl. mit Wasser auffüllen. Mit übrigem Zucker und Gusspulver nach Anweisung einen Guss bereiten. Kirschen und Guss auf der Creme verteilen. Fest werdenlassen und mit Mandeln bestreuen.
Gefunden habe ich das Rezept bei http://www.kochmeister.com/
Letzte Woche fand ich in meinem Briefkasten einen Umschlag mit meinem Namen drauf, einer roten Schleife drum und einer Shania-Twain-CD drin. Kein Briefchen dazu, kein Absender, nicht per Post geschickt.
Ja, ich gestehe….hin und wieder hoere ich Shania Twain. Und ich stehe dazu und rede sogar darueber. Ich kann mich auch erinnern, dass vor einiger Zeit jemand sagte, er haette noch eine CD und ich koenne sie haben. Nur, wer war es? Ich habe keine Ahnung!
(Vielleicht liest der edle Spender diese Zeilen, in diesem Falle „recht herzlichen Dank“)
Allerdings finde ich Geschenke & Ueberraschungen ohne Absender nicht fein, auch wenn es nett gemeint ist. Ein kleines Briefchen dazu waere durchaus nett gewesen, denn ich mag Geschenke von Unbekannten genauso wenig wie Ueberraschungsbesuche! Da ich hin und wieder ein wenig unter „Verfolgungswahn“leide, erinnert mich so etwas leider an eine leichte Form von „Stalking“.
Also, wer auch immer mir das geschenkt hat: Danke, aber von Geschenken ohne Absender bekomme ich schlechte Laune!
Gestern tappe ich in den oertlichen Supermarkt, erschrecke mich, weil um mich herum ein Hoellenlaerm ist und eine Baustelle. Ich dachte „oh, also geschlossen wegen Umbau und ich hab’s wieder nicht gesehen und bin einfach reinmaschiert“, doch nein – es war geoeffnet. Trotz Baustelle.
Im kompletten Supermarkt fehlte die Decke, ueberall hingen Kabel raus, und alles voller Staub und Bauarbeiter. Und das nicht nur in einer Ecke, nein, im ganzen Markt! Der ganze Spass wurde nur noch von der nichtabgedeckten und eingestaubten Obst- und Gemueseabteilung getoppt. Ich verzichtete also auf den Gemuesekauf und schrieb stattdessen mit dem Finger auf den Staubbelag einer Salatgurke meinen Namen (und liess sie natuerlich an Ort und Stelle liegen)
Beim Rausgehen erspaehte ich dann ein Zettelchen, dass sie umbauen und deshalb von 28.Mai – 18.Juni geschlossen seien. Bleibt die Frage, was machen sie dann jetzt? Und warum?
Vielleicht hat das aber auch mit der Baufirma zu tun. Selbige riss schliesslich auch unser Haus zur Haelfte ab und wusste nicht dass dort noch Menschen wohnen, jetzt renovieren sie halt den Supermarkt und lassen Waren & Kunden drin….
Komisches Dorf.
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Die letzten 3 Tage waren geradezu Urlaub pur. Achim & Chuck zu Besuch und ich bin trotz in der Sonne braten, nicht verbrannt. Erstaunlich!
Aergerlich ist allerdings, dass ich seit Tagen versuche eine Bankueberweisung zu machen (naemlich an meinen Zahnarzt!), und sie einfach nicht durch geht. Und nein, diesmal liegt es nicht an meinem nicht vorhandenen Banksaldo….In dem Briefchen steht unten GANZ KLEIN, dass diese Rechnung nur per GWX zu begleichen ist. Natuerlich befindet sich in meinem Dorf kein solcher Schalter und ich darf jetzt frueher aus der Firma weg um in Utrecht diesen Schalter zu besuchen. So eine Kacke, die wollen mich wirklich nerven!
Hurra, meine Zahnschmerzen sind weg. Vermutlich habe ich sie gestern abend mit Bier desinfiziert und der boese Zahn ist vielleicht einfach abgestorben…..
Chuck ist hier und wir haben einen sehr entspannten Abend auf der Bank in Wolfs Garten verbracht, viel Bier getrunken und hatten viel zu erzaehlen. Michelle hat sich selbst uebertroffen und schlug von sich aus vor das Abendessen selbst zuzubereiten! Unglaublicherweise hat sie tatsaechlich „gekocht“ und bewirtete uns mit selbst fritierten Pommes & Frikandel. Sie hat sich mit ihren Kochkuensten mal wieder selbst uebertroffen…..
…habe ich Zahnschmerzen und keinen Zahnarzttermin. Und ich esse immer noch ab und zu eine Paracetamol.
Meine Zahnschmerzen scheinen auch einfach aufzugeben, es wird besser und ich hoffe, dass ich bis zu meinem Termin naechste Woche durchhalte….
Morgen kommt Chuck zu uns ins Studio und will ausserdem mit mir Bier trinken. Freut mich zwar, allerdings hab ich eigentlich wieder mal keine Zeit, da Rob und SImone wieder mal in den USA sind, ich schon wieder Ferienjobber und die Firma huete und ausserdem….hin und wieder ekelhafte Zahnschmerzen habe. Aber gut, was mich nicht toetet…..
Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, schliesslich war Christian S eine Woche zu Besuch, es war Koniginnendag, man hat Ausfluege ans Meer und nach Amsterdam gemacht und ich musste mit Snoopys Tod fertig werden. Ausserdem mussten wir natuerlich noch Christians 30.Geburtstag feiern, was wir auch gebuehrend mit einem Besuch beim Griechen getan haben.
Seit gestern ist Christian wieder weg, und ich hatte den Plan mich auszuruhen, Waesche zu waschen, aufzuraeumen und natuerlich arbeiten, bevor am Freitag Achim zu Besuch kommt. Leider wachte ich heute nacht mit fiesen (!!!) Zahnschmerzen auf, welche ich nun mit viel Paracetamol betaeubt habe und das macht mir grosse Angst. Ich (als Meisterin der Verdraengung) habe naemlich voellig vergessen/ignoriert/was auch immer, dass mein Zahnarzt beim letzten Besuch etwas von einer moeglichen Wurzelbehandlung an exakt dieser Stelle sagte. Heute Nacht wurde mir das allerdings schmerzhaft wieder in Erinnerung gerufen…
Jetzt versuche ich heute Abend einen Termin bei meinem georgischen Zahnarzt zu bekommen und werde ihn aufforden mir bitte in Zukunft fuer ALLES einen kleinen Merkzettel mitzugeben.
Ich brauche mehr Paracetamol…..
Seit wenigen Tagen bin ich uebrigens stolze Besitzerin einer „Discount-Karte“ des American Book Center in Den Haag und Amsterdam. Die Kundenkarte kostet mich 7 Euronen im Jahr, dafuer bekomme ich bei jedem Einkauf 10% Nachlass. Sehr fein. Denn nachdem ich zuerst am Donnerstag in Den Haag die Taschenbuchausgabe von „Jane Eyre“ (Charlotte Bronte) erstanden habe und am Samstag in Amsterdam noch „How to kill a mockingbird“ und ein Interview mit Charles Manson zur Kasse trug, lohnt sich diese neue Kundenkarte in meinem Portemonnaie wirklich. Das Manson Interview wurde auch gleich begonnen und ich muss sagen…ja stimmt, er war ein wenig irre….
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Snoopy hat es leider nicht geschafft und ist am Mittwoch morgen gestorben. Seine Niere wollte einfach nicht mehr und es ging ihm sehr schlecht. Aber er hat sehr tapfer gekaempft.